Wer einsteigt, sagt wo´s hingeht, sonst steigt er wieder aus! branded?
Allet klar. Geradeaus ohne Umweg zum nächsten Akkord.
Für Euch sammeln wir die schamlosesten Melodien, die kaputesten Riffs und die brachialsten
Beats der Geschichte zusammen. --- Wenn branded auf der Bühne steht,
verbrennt der Schweiß in der Luft und hinterlässt auf der Haut eine neue Duftmarke der Gitarrenmusik:
broken roll. Und ein Publikum, das zappelt, tanzt und schreit: geil.
Statt sinnlos ihr Geld bei bedeutungslosen Fußballclubs zu verplempern, bietet
sich russischen Millionären mit branded endlich ein nettes Spielzeug
in der deutschen Hauptstadt. Das Potenzial dieser Berliner Band ist geradezu riesig. Aus einem unerschöpflichen
Reservoir von Songs bezieht die Band ihr Kapital. Durch kreative Anwendung neuester Technik
gestaltet sich der Sound der Band innovativ. Dabei performt die Band auf einem kostenmäßigen
Low-Level, so dass auch mit einem geringen invest ein hoher Output zu erwarten ist, und sei
es nur in der Lautstärke der Amps. branded spielt sowohl im Kreml
als auch in Chelsea!
Aus Punk, Rock, Beat und Surf destilliert branded einen
neuen Stoff. Den nennen wir broken roll. Mehr gibt es dazu nicht zu
sagen.
Der Stil der Gruppe branded aus Berlin wird von den Musikern als
broken roll bezeichnet. Was verbirgt sich hinter dieser Chiffre? Der
Stil wird in seinem immanenten „Bedeutungssinn“ (hier: „broken
roll“), wie die Musik überhaupt, lediglich als Medium benutzt, um auf
dem Wege des situativen Aktionismus, im Zusammen-Spiel im ursprünglichen Sinne des Wortes,
d.h. im zweckfreien spielerischen Erleben der gemeinsamen Praxis, eine habituelle Übereinstimmung
und die „eigentlichen“, habituellen Stilelemente in ihrem „Wesenssinn“
entfalten zu können. Die Suche nach habitueller Übereinstimung und einem darin fundierten
konjunktiven Erfahrungsraum findet ihre Fortsetzung in der Interaktion mit dem Publikum während
des Konzerts, welches dann nicht primär als Show der Selbstdarstellung, sondern als „Party“
Bedeutung gewinnt. Die hier sich abzeichnende (milieuspezifische) Bewältigung einer post-adoleszenzspezifischen
Orientierungssuche schafft - jenseits einer Zweckrationalität - einen biographisch relevanten
Orientierungsrahmen und damit eine Sicherheit der Wahl - z.B. bei der Partnersuche.